HIV & Migration: Testimonials
Nach Deutschland zugewanderte Menschen sind nicht zwangsläufig weniger gesund als Einheimische, das Gegenteil kann sogar der Fall sein.
Unter bestimmten Umständen haben Migrant/inn/en allerdings erhöhte Risiken zu erkranken – und trotzdem oft nicht den gleichen Zugang zum Gesundheitssystem, zu aufschlussreicher Information, Aufklärung und Versorgung wie Menschen, die hier geboren wurden. Dies trifft ebenfalls auf den Bereich HIV/Aids zu.
Aktuelle Meldungen
Was ist, wenn die Zahl der HIV-Kopien („Viruslast“) über die Nachweisgrenze steigt?
Steigt die Menge an HIV-Erbmaterial im Blut über die Nachweisgrenze der Tests, muss dies nicht zu Verunsicherung führen. Siegfried Schwarze erläutert mögliche Ursachen und gibt Tipps zum Vorgehen.
Pionier aus Verzweiflung
1985 starb Gerd Schreiber an Aids. Er war der erste HIV-Positive, mit dem die Aidshilfe Köln in Kontakt kam. Johannes J. Arens und Michael Jähme erinnerten an den notgedrungenen Pionier und Gründer der ersten Positivengruppe.
„Es braucht manchmal nur einen einzigen Menschen, um etwas in Bewegung zu setzen“
Wir haben mit Axel Schock über sein Buch „Aids. Chronik einer Pandemie“ und über Geschichte(n), die Bedeutung von Erinnern sowie Lehren für die Zukunft gesprochen.
„Altern geht stark mit Verlustängsten einher“
Welche Wohn- und Lebensmodelle wünschen sich Menschen mit HIV im Alter? Jan Bockemühl von der Interessenvertretung schwuler Senioren (BISS) berichtet von Best-Practice-Modellen, schlägt Bündnisse vor und appelliert an die Politik.
Der Hass durchzieht Gesellschaft und Institutionen
Die Anti-Gender-Bewegung hat sich zu einer ernsthaften Bedrohung der Menschenrechte in ganz Europa entwickelt. Das zeigt die Studie „The Hate Review“. Längst zeigt sich auch in Deutschland der erschreckende Einfluss.
Hot Rubber: Erfolgsgeschichte des schwulen Kondoms
Mit dem Vertrieb der Schweizer Marke „Hot Rubber“ trug die Deutsche Aidshilfe vor 40 Jahren entscheidend zur „Kondomisierung“ der schwulen Community bei.