HIV & Migration: Testimonials
Nach Deutschland zugewanderte Menschen sind nicht zwangsläufig weniger gesund als Einheimische, das Gegenteil kann sogar der Fall sein.
Unter bestimmten Umständen haben Migrant/inn/en allerdings erhöhte Risiken zu erkranken – und trotzdem oft nicht den gleichen Zugang zum Gesundheitssystem, zu aufschlussreicher Information, Aufklärung und Versorgung wie Menschen, die hier geboren wurden. Dies trifft ebenfalls auf den Bereich HIV/Aids zu.
Aktuelle Meldungen
ART: 30 Jahre HIV-Therapie
1996 hatte die antiretrovirale Kombinationstherapie ihren Durchbruch: auf der Welt-Aids-Konferenz in Vancouver im Juli und dann bald auch in den reichen Länder der Welt. Unsere Reihe zum Jubiläum.
„Ein informierter Patient zu sein war für mich auch eine Überlebensstrategie“
1996 brachte die Kombinationstherapie den Durchbruch für Menschen mit HIV. Wir haben mit dem Aktivisten Ulrich Würdemann gesprochen, der dank der damals neuen Medikamente überlebte.
„Über viele Jahre bestimmte die Therapie meinen gesamten Alltag“
Thomas Schützenberger erhielt 1996 als einer der ersten HIV-Patient*innen in Deutschland eine hochaktive antiretrovirale Therapie. Sie rettete ihm das Leben – und verlangte ihm viel ab.
„Aids hat mein Leben nicht nur verändert, sondern auch bereichert“
1996 war John Beek sich sicher, seinen 46. Geburtstag nicht mehr zu erleben. Dann kam die HIV-Kombinationstherapie. Im Interview erzählt der Aids-Aktivist, wie die Medikamente sein Leben retteten.
UN-Meeting zu HIV/Aids: Weißer Rauch – und viele Fragen offen
Die Vereinten Nationen haben eine Strategie beschlossen. Die Gefahr einer Rückkehr von Aids ist damit keineswegs gebannt. Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung Es...
„Gesundheit ist ein Menschenrecht, unabhängig vom Aufenthaltsstatus“
Vom Abbau des Asylrechts über fehlende Gesundheitsversorgung bis zu ständiger Diskriminierung im Alltag: Dr. Laila Prager, DAH-Referentin für Migration und Flucht, beantwortet fünf Fragen zu Migration und HIV-Prävention.